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Tracks:

Disk 1
  • Applause
  • 1. Allegro
  • 2. Adagio ma non troppo
  • 3. Finale. Allegro moderato
  • Maggiore
  • Variation 1. Gemächlich
  • Variation 2. Kriegerisch
  • Variation 4. Etwas breiter
  • Variation 5. Sehr langsam
  • Variation 6. Schnell
  • Variation 7. Ein wenig ruhiger als vorher
  • Variation 8. Gemächlich
  • Variation 9. Schnell und Stürmisch
  • Variation 10. Viel breiter
  • Finale: Epilog - Sehr ruhig
Disk 2
  • 1. Einleitung (Eine Werkeinführung von Mischa Maisky)
  • 1. Satz (Eine Werkeinführung von Mischa Maisky)
  • 2. Satz (Eine Werkeinführung von Mischa Maisky)
  • 3. Satz (Eine Werkeinführung von Mischa Maisky)

Aus der Amazon.de-Redaktion

Dvoráks Cellokonzert und Strauss' Don Quixote in durchaus hörenswerten, wenn auch nicht völlig unproblematischen Interpretationen: Mischa Maisky, Zubin Mehta, die Berliner Philharmoniker und nicht zuletzt auch Tabea Zimmermann trafen sich zu diesem live mitgeschnittenen Konzertereignis im Dezember 2002 in Berlin.

Vergeblich sucht man auf der Box und im Beiheft zunächst nach einem Hinweis auf den Inhalt der zweiten CD dieses Doppelalbums, lediglich der Aufdruck auf der Scheibe selbst verrät den Inhalt: Mischa Maisky, der Solist dieser Produktion, gibt eine ausführliche Werkeinführung in das Cellokonzert von Dvorák, engagiert vorgetragen in deutscher Sprache und durchaus hilfreich für den Hörer, denn hier werden alle drei Sätze des Werks mit Klangbeispielen Stück für Stück auf plastische und unmittelbar einleuchtende Weise erklärt sowie gegebenenfalls biografisch eingeordnet.

Maiskys Werkeinführung beweist, dass er das großartige Konzert, eines der schwierigsten und zugleich schönsten Stücke seiner Gattung, gründlich durchdrungen hat. Entsprechend intensiv und spannungsreich ist seine Darbietung, daran kann kein Zweifel bestehen. Ein bekanntes Problem Maiskys ist allerdings die gelegentliche Diskrepanz zwischen seinem überbordenden Ausdruckswillen und den Möglichkeiten des Instruments; im Ernstfall führt dies zu einem allzu leidenschaftlichen Zugriff, woraus u. a. ein Abheben der Intonation nach oben resultiert. Dieser Verlust der Bodenhaftung irritiert auch in dieser Aufnahme immer wieder einmal; eine bedauerliche Einschränkung, denn über weite Strecken, besonders etwa im langsamen Satz des Cellokonzerts, glückte allen Beteiligten gemeinsam eine wahrhaft hochkarätige Interpretation.

Ein wenig mit gebremsten Schaum geht es auf orchestraler Ebene in Strauss' Don Quixote zu, hier könnte man sich die Farbenpalette des Orchesters etwas bunter und prägnanter, den Tonfall ein wenig eleganter vorstellen. Das liegt allerdings weniger an Tabea Zimmermann und Mischa Maisky, die ihre Partien souverän gestalten. Trotz vieler Pluspunkte insgesamt ein wenig durchwachsen. --Michael Wersin

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