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Produkt-Bild: Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens (Steelbook) [Deluxe Edition]

Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens (Steelbook) [Deluxe Edition]
mit Max Schreck, Gustav von Wangenheim, Greta Schröder, Regie: Friedrich Wilhelm Murnau

DVD von Universum Film GmbH
Preis bei Amazon: EUR 22,99

Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Produktgruppe Filme & TV
Zoom ± Produkt-Bild: Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens (Steelbook) [Deluxe Edition]

Produktbeschreibung

Nosferatu - Transit Classics DV

Amazon.de

"Eine Symphonie des Grauens" hat Friedrich Wilhelm Murnau seinen Nosferatu , diese erste, sehr freie Verfilmung von Bram Stokers Dracula, genannt. Die Umsetzung eines Romans in bewegte Bilder soll Musik ergeben, ein faszinierender Ansatz, aber auch ein gewagter, zumal 1921/22, als das Kino noch in den Kinderschuhen steckte und sich erst als Kunst behaupten musste gegen die Vorurteile seiner Kritiker und gegen die Vormacht der anderen Künste. Aber auch heute, 80 Jahre später, liegt noch eine ganz besondere Herausforderung in Murnaus Ideen, in seinem Stil. Einen berühmten Ausspruch Edgar Allan Poes variierend kann man sagen, der Terror von Nosferatu kommt aus Deutschland, aber er kommt auch aus der Seele. In Murnaus Interpretation ist Stokers Vampir, der hier Graf Orlok (Max Schreck) heißt (so wie alle Namen gegenüber dem Roman verändert wurden, weil die Produktionsgesellschaft den Erwerb der Rechte umgehen wollte), untrennbar mit der Pest verbunden. Auf seiner Reise von Transsylvanien ins norddeutsche Wisborg bringt er die tödliche Seuche mit und verheert wirklich alles. Noch viel stärker als der Dracula des Romans verkörpert Nosferatu also den Tod an sich, und wird damit zu einer in jeder Hinsicht klassischen Figur des deutschen Stummfilms nach dem 1. Weltkrieg, zu einer ins Mystisch-Irreale übersteigerten Allegorie auf die realen Schrecken der Zeit. Doch das ist eben nur eine, die typisch deutsche Ebene von Murnaus grandioser "Symphonie".

Zudem ist Nosferatu auch ein immer noch einzigartiger formaler Triumph, der eher den Gesetzen der Komposition und Poesie als denen der Erzählung folgt. Murnau ist es wirklich gelungen, aus Bildern und Phantombildern, wie denen der Kutschfahrt zu Orloks Schloss, Musik zu machen. Ihr Schrecken kommt aus der Seele und trifft uns auch direkt dort. Max Schreck ist als durch und durch phallischer Vampir nicht nur ein Monster, er ist auch einer der großen Einsamen des Kinos. Der Moment seines Todes, das Opfer Ellens, die durch Schönheit und Reinheit Orlok den Hahnenschrei vergessen lässt, das ist schließlich auch eine wunderbare Variation der Sage vom Fliegenden Holländer. Schon hier, in den frühen 20er Jahren, offenbart sich der Horror als besonders faszinierende Spielart des Melodramatischen. --Sascha Westphal

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Produkt-Bild: Nosferatu [UK Import]

Nosferatu [UK Import]
mit Max Schreck, Gustav von Wangenheim, Greta Schröder, Regie: Friedrich Wilhelm Murnau

DVD von ELSTREE HILL
Preis bei Amazon: EUR 5,99

Erscheinungsdatum: Oktober 2010
Produktgruppe Filme & TV
Zoom ± Produkt-Bild: Nosferatu [UK Import]

Amazon.de

"Eine Symphonie des Grauens" hat Friedrich Wilhelm Murnau seinen Nosferatu , diese erste, sehr freie Verfilmung von Bram Stokers Dracula, genannt. Die Umsetzung eines Romans in bewegte Bilder soll Musik ergeben, ein faszinierender Ansatz, aber auch ein gewagter, zumal 1921/22, als das Kino noch in den Kinderschuhen steckte und sich erst als Kunst behaupten musste gegen die Vorurteile seiner Kritiker und gegen die Vormacht der anderen Künste. Aber auch heute, 80 Jahre später, liegt noch eine ganz besondere Herausforderung in Murnaus Ideen, in seinem Stil. Einen berühmten Ausspruch Edgar Allan Poes variierend kann man sagen, der Terror von Nosferatu kommt aus Deutschland, aber er kommt auch aus der Seele. In Murnaus Interpretation ist Stokers Vampir, der hier Graf Orlok (Max Schreck) heißt (so wie alle Namen gegenüber dem Roman verändert wurden, weil die Produktionsgesellschaft den Erwerb der Rechte umgehen wollte), untrennbar mit der Pest verbunden. Auf seiner Reise von Transsylvanien ins norddeutsche Wisborg bringt er die tödliche Seuche mit und verheert wirklich alles. Noch viel stärker als der Dracula des Romans verkörpert Nosferatu also den Tod an sich, und wird damit zu einer in jeder Hinsicht klassischen Figur des deutschen Stummfilms nach dem 1. Weltkrieg, zu einer ins Mystisch-Irreale übersteigerten Allegorie auf die realen Schrecken der Zeit. Doch das ist eben nur eine, die typisch deutsche Ebene von Murnaus grandioser "Symphonie".

Zudem ist Nosferatu auch ein immer noch einzigartiger formaler Triumph, der eher den Gesetzen der Komposition und Poesie als denen der Erzählung folgt. Murnau ist es wirklich gelungen, aus Bildern und Phantombildern, wie denen der Kutschfahrt zu Orloks Schloss, Musik zu machen. Ihr Schrecken kommt aus der Seele und trifft uns auch direkt dort. Max Schreck ist als durch und durch phallischer Vampir nicht nur ein Monster, er ist auch einer der großen Einsamen des Kinos. Der Moment seines Todes, das Opfer Ellens, die durch Schönheit und Reinheit Orlok den Hahnenschrei vergessen lässt, das ist schließlich auch eine wunderbare Variation der Sage vom Fliegenden Holländer. Schon hier, in den frühen 20er Jahren, offenbart sich der Horror als besonders faszinierende Spielart des Melodramatischen. --Sascha Westphal

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Produkt-Bild: Shadow of the Vampire

Shadow of the Vampire
mit John Malkovich, Willem Dafoe, Cary Elwes, Regie: Elias Merhige

DVD von Splendid
Preis bei Amazon: EUR 9,99

Erscheinungsdatum: März 2002
Produktgruppe Filme & TV
Zoom ± Produkt-Bild: Shadow of the Vampire
  • Jahr: 2000
  • Regie: E. Elias Merhige
  • Medium: DVD
  • Laufzeit: ca. 95 Minuten
  • Label: Splendid Entertainment

Produktbeschreibung

Bei den Dreharbeiten zum Stummfilmklassiker "Nosferatu" kommt es zu unheimlichen Zwischenfällen. Zunächst fühlen sich einige Mitglieder der Crew seltsam blutleer. Dann gibt es den ersten Todesfall. Was die Crew nicht ahnt: Um seine Dracula-Verfilmung so realistisch wie möglich zu drehen, engagierte der besessene Regisseur F.W. Murnau für die Hauptrolle einen echten Vampir.
Als "Gage" versprach ihm Murnau das Blut der Hauptdarstellerin in der Schlussszene. Doch der Blutdurst des Vampirs kann nicht so

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit Willem Dafoe in der Rolle des Max Schreck ist der Film brillant besetzt, doch Shadow of the Vampire ist ein Werk, das zwar mit einer Vielzahl guter Ideen aufwarten kann, das als Ganzes jedoch nicht vollständig zu überzeugen weiß. Zu sehr sind die Spannungsmomente vorhersehbar, zu verspielt ist die Inszenierung, die sich leider immer wieder in Nebensächlichkeiten verliert.

Die Geschichte des Regie-Debüts von E.Elias Merhige als solche ist genial: John Malkovich spielt den exzentrischen Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau, dem Meister des deutschen Stummfilmes, dessen Passion für das Filmemachen 1922 bei der Inszenierung seines Klassikers Nosferatu seinen Höhepunkt findet, als er, vom Perfektionswahn besessen, für die Hauptrolle des Filmes den vollkommen unbekannten Max Schreck (Dafoe) engagiert, der sich im Verlauf der Dreharbeiten als echter Vampir entpuppt. Was die Crewmitglieder zunächst jedoch nicht registrieren, da sie ihn ganz einfach für einen überambitionierten Method-Acting-Darsteller halten. Selbst als eine Reihe von Mitarbeitern von eigenartigen Krankheiten befallen werden oder Unfälle haben, bemerken sie nichts. Murnau selbst kann sich den Vampir nur vom Halse halten, da er für die weibliche Hauptrolle Greta Schröder (Catherine McCormack) engagiert hat, eine Frau, von der Schreck manisch besessen ist.

Merhige und seine Schauspieler (zu denen außerdem Cary Elwes und Udo Kier gehören) haben sichtlich Spaß bei der Inszenierung gehabt. Der Humor ist fein gesponnen und die Ausstattung ist bemerkenswert. Vor allem die ganz im Stile Murnaus nachgedrehten Nosferatu-Sequenzen sind beeindruckend. Zu schade nur, dass der Film seine Horror-Handlung vollkommen aus den Augen verliert und für einen Vampirfilm seltsam blutleer daher kommt.--Jeff Shannon

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Produkt-Bild: Orlok the Vampire - 3D

Orlok the Vampire - 3D
mit Max Schreck, Gustav von Wangenheim, Greta Schröder, Regie: Friedrich Wilhelm Murnau

DVD von Cargo
Preis bei Amazon: EUR 16,99

Erscheinungsdatum: April 2010
Produktgruppe Filme & TV
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Produkt-Bild: Nosferatu [UK Import]

Nosferatu [UK Import]
mit Max Schreck, Gustav von Wangenheim, Alexander Granach, Georg Hinrich Schnell, Greta Schröder, Regie: F.W. Murnau

DVD von BFI VIDEO
Preis bei Amazon: EUR 27,99

Erscheinungsdatum: Januar 2002
Produktgruppe Filme & TV
Zoom ± Produkt-Bild: Nosferatu [UK Import]

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"Eine Symphonie des Grauens" hat Friedrich Wilhelm Murnau seinen Nosferatu , diese erste, sehr freie Verfilmung von Bram Stokers Dracula, genannt. Die Umsetzung eines Romans in bewegte Bilder soll Musik ergeben, ein faszinierender Ansatz, aber auch ein gewagter, zumal 1921/22, als das Kino noch in den Kinderschuhen steckte und sich erst als Kunst behaupten musste gegen die Vorurteile seiner Kritiker und gegen die Vormacht der anderen Künste. Aber auch heute, 80 Jahre später, liegt noch eine ganz besondere Herausforderung in Murnaus Ideen, in seinem Stil. Einen berühmten Ausspruch Edgar Allan Poes variierend kann man sagen, der Terror von Nosferatu kommt aus Deutschland, aber er kommt auch aus der Seele. In Murnaus Interpretation ist Stokers Vampir, der hier Graf Orlok (Max Schreck) heißt (so wie alle Namen gegenüber dem Roman verändert wurden, weil die Produktionsgesellschaft den Erwerb der Rechte umgehen wollte), untrennbar mit der Pest verbunden. Auf seiner Reise von Transsylvanien ins norddeutsche Wisborg bringt er die tödliche Seuche mit und verheert wirklich alles. Noch viel stärker als der Dracula des Romans verkörpert Nosferatu also den Tod an sich, und wird damit zu einer in jeder Hinsicht klassischen Figur des deutschen Stummfilms nach dem 1. Weltkrieg, zu einer ins Mystisch-Irreale übersteigerten Allegorie auf die realen Schrecken der Zeit. Doch das ist eben nur eine, die typisch deutsche Ebene von Murnaus grandioser "Symphonie".

Zudem ist Nosferatu auch ein immer noch einzigartiger formaler Triumph, der eher den Gesetzen der Komposition und Poesie als denen der Erzählung folgt. Murnau ist es wirklich gelungen, aus Bildern und Phantombildern, wie denen der Kutschfahrt zu Orloks Schloss, Musik zu machen. Ihr Schrecken kommt aus der Seele und trifft uns auch direkt dort. Max Schreck ist als durch und durch phallischer Vampir nicht nur ein Monster, er ist auch einer der großen Einsamen des Kinos. Der Moment seines Todes, das Opfer Ellens, die durch Schönheit und Reinheit Orlok den Hahnenschrei vergessen lässt, das ist schließlich auch eine wunderbare Variation der Sage vom Fliegenden Holländer. Schon hier, in den frühen 20er Jahren, offenbart sich der Horror als besonders faszinierende Spielart des Melodramatischen. --Sascha Westphal

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Produkt-Bild: Nosferatu

Nosferatu
mit Max Schreck, Gustav von Wangenheim, Greta Schröder, Regie: Friedrich Wilhelm Murnau

DVD von Süddeutsche Zeitung
Preis bei Amazon: EUR 12,99

Erscheinungsdatum: Sept. 2012
Produktgruppe Filme & TV
Zoom ± Produkt-Bild: Nosferatu
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Produkt-Bild: Nosferatu (UK Import]) [2 DVDs]

Nosferatu (UK Import]) [2 DVDs]
mit Alexander Granach, Gustav von Wangenheim, Georg Hinrich Schnell, Max Schreck, Greta Schröder, Regie: Friedrich Wilhelm Murnau

DVD von EUREKA
Preis bei Amazon: EUR 44,99

Erscheinungsdatum: November 2007
Produktgruppe Filme & TV
Zoom ± Produkt-Bild: Nosferatu (UK Import]) [2 DVDs]

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"Eine Symphonie des Grauens" hat Friedrich Wilhelm Murnau seinen Nosferatu , diese erste, sehr freie Verfilmung von Bram Stokers Dracula, genannt. Die Umsetzung eines Romans in bewegte Bilder soll Musik ergeben, ein faszinierender Ansatz, aber auch ein gewagter, zumal 1921/22, als das Kino noch in den Kinderschuhen steckte und sich erst als Kunst behaupten musste gegen die Vorurteile seiner Kritiker und gegen die Vormacht der anderen Künste. Aber auch heute, 80 Jahre später, liegt noch eine ganz besondere Herausforderung in Murnaus Ideen, in seinem Stil. Einen berühmten Ausspruch Edgar Allan Poes variierend kann man sagen, der Terror von Nosferatu kommt aus Deutschland, aber er kommt auch aus der Seele. In Murnaus Interpretation ist Stokers Vampir, der hier Graf Orlok (Max Schreck) heißt (so wie alle Namen gegenüber dem Roman verändert wurden, weil die Produktionsgesellschaft den Erwerb der Rechte umgehen wollte), untrennbar mit der Pest verbunden. Auf seiner Reise von Transsylvanien ins norddeutsche Wisborg bringt er die tödliche Seuche mit und verheert wirklich alles. Noch viel stärker als der Dracula des Romans verkörpert Nosferatu also den Tod an sich, und wird damit zu einer in jeder Hinsicht klassischen Figur des deutschen Stummfilms nach dem 1. Weltkrieg, zu einer ins Mystisch-Irreale übersteigerten Allegorie auf die realen Schrecken der Zeit. Doch das ist eben nur eine, die typisch deutsche Ebene von Murnaus grandioser "Symphonie".

Zudem ist Nosferatu auch ein immer noch einzigartiger formaler Triumph, der eher den Gesetzen der Komposition und Poesie als denen der Erzählung folgt. Murnau ist es wirklich gelungen, aus Bildern und Phantombildern, wie denen der Kutschfahrt zu Orloks Schloss, Musik zu machen. Ihr Schrecken kommt aus der Seele und trifft uns auch direkt dort. Max Schreck ist als durch und durch phallischer Vampir nicht nur ein Monster, er ist auch einer der großen Einsamen des Kinos. Der Moment seines Todes, das Opfer Ellens, die durch Schönheit und Reinheit Orlok den Hahnenschrei vergessen lässt, das ist schließlich auch eine wunderbare Variation der Sage vom Fliegenden Holländer. Schon hier, in den frühen 20er Jahren, offenbart sich der Horror als besonders faszinierende Spielart des Melodramatischen. --Sascha Westphal

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Produkt-Bild: Phantom / Die Finanzen des Großherzogs [2 DVDs]

Phantom / Die Finanzen des Großherzogs [2 DVDs]
mit Alfred Abel, Hugo Block, Mady Christians, Max Schreck, Grete Berger, Regie: F.W. Murnau

DVD von EUREKA
Preis bei Amazon: EUR 28,49


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Produkt-Bild: Nosferatu [VHS]

Nosferatu [VHS]

Videokassette von Ufa Video
Preis bei Amazon: EUR 29,99

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"Eine Symphonie des Grauens" hat Friedrich Wilhelm Murnau seinen Nosferatu , diese erste, sehr freie Verfilmung von Bram Stokers Dracula, genannt. Die Umsetzung eines Romans in bewegte Bilder soll Musik ergeben, ein faszinierender Ansatz, aber auch ein gewagter, zumal 1921/22, als das Kino noch in den Kinderschuhen steckte und sich erst als Kunst behaupten musste gegen die Vorurteile seiner Kritiker und gegen die Vormacht der anderen Künste. Aber auch heute, 80 Jahre später, liegt noch eine ganz besondere Herausforderung in Murnaus Ideen, in seinem Stil. Einen berühmten Ausspruch Edgar Allan Poes variierend kann man sagen, der Terror von Nosferatu kommt aus Deutschland, aber er kommt auch aus der Seele. In Murnaus Interpretation ist Stokers Vampir, der hier Graf Orlok (Max Schreck) heißt (so wie alle Namen gegenüber dem Roman verändert wurden, weil die Produktionsgesellschaft den Erwerb der Rechte umgehen wollte), untrennbar mit der Pest verbunden. Auf seiner Reise von Transsylvanien ins norddeutsche Wisborg bringt er die tödliche Seuche mit und verheert wirklich alles. Noch viel stärker als der Dracula des Romans verkörpert Nosferatu also den Tod an sich, und wird damit zu einer in jeder Hinsicht klassischen Figur des deutschen Stummfilms nach dem 1. Weltkrieg, zu einer ins Mystisch-Irreale übersteigerten Allegorie auf die realen Schrecken der Zeit. Doch das ist eben nur eine, die typisch deutsche Ebene von Murnaus grandioser "Symphonie".

Zudem ist Nosferatu auch ein immer noch einzigartiger formaler Triumph, der eher den Gesetzen der Komposition und Poesie als denen der Erzählung folgt. Murnau ist es wirklich gelungen, aus Bildern und Phantombildern, wie denen der Kutschfahrt zu Orloks Schloss, Musik zu machen. Ihr Schrecken kommt aus der Seele und trifft uns auch direkt dort. Max Schreck ist als durch und durch phallischer Vampir nicht nur ein Monster, er ist auch einer der großen Einsamen des Kinos. Der Moment seines Todes, das Opfer Ellens, die durch Schönheit und Reinheit Orlok den Hahnenschrei vergessen lässt, das ist schließlich auch eine wunderbare Variation der Sage vom Fliegenden Holländer. Schon hier, in den frühen 20er Jahren, offenbart sich der Horror als besonders faszinierende Spielart des Melodramatischen. --Sascha Westphal

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Produkt-Bild: Die Todeskarten des Dr. Schreck

Die Todeskarten des Dr. Schreck
mit Christopher Lee, Peter Cushing, Max Adrian, Regie: Freddie Francis

DVD von Koch Media GmbH - DVD
Preis bei Amazon: EUR 47,99

Erscheinungsdatum: April 2004
Produktgruppe Filme & TV
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